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Unsere Fußballteams in der Region - eine Bestandsaufnahme zur Winterpause

Wer steht wo und wie sind die Aussichten für die Rückrunde?

An dieser Stelle wollen wir eine Zwischenbilanz zum Abschneiden der Fußballteams aus unserer Region ziehen.

Alemannen vertrauen auf ihre Heimstärke

Beginnen wollen wir mit der Landesklasse. Die Alemannen aus Altdöbern können aktuell sehr zufrieden mit dem Abschneiden sein. In der Tabelle bewegen sich die Lila-Weißen mit 24 Punkten auf dem sechsten Platz. Vor allen Dingen daheim ist die Mannschaft um den erfahrenen Keeper Steffen Blaske eine Macht. Mit fünf Siegen und drei Unentschieden ist man in heimischen Gefilden noch ungeschlagen. In der Offensive sind Florian Franke und Sebastian Läser mit jeweils sieben erzielten Treffern die Garanten für die entsprechende Durchschlagskraft in der Offensive. Die Altdöbener können auf eine solides Personalgerüst bauen und wollen mit dem Nachholespiel am 18.02.2017 gegen den TSV Schlieben an die sehr guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen.

Einheit im Wandel - neuer Trainer da, Kubale und Lehmann weg

Der SV Einheit Drebkau steckt nach dem Ende der Hinrunde in der Landesklasse im Tabellenkeller. Nach einer guten Startphase, gab es eine Niederlagenserie, die dazu führte, dass sich die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz wiederfand. Zum Ende strafften sich die Grün/Weißen nochmals und konnten mit den Auswärtssiegen in Peitz und Guhrow sowie dem Remis in Friedersdorf wieder den Anschluß in der Tabelle herstellen. Alarmierend ist die Heimschwäche der Drebkauer, wo doch das Stadion "Am Volkshaus" früher eine Bastion war. Eklatant auch die Abschlußschwäche, mit nur vierzehn erzielten Treffern wird deutlich, wo der Schuh drückt. Personell gab es in der Winterpause einige Bewegung. Mit dem langjährigen Trainer Steffen Lehmann und Urgestein Olaf Kubale, der seine Ämter in der Abteilung und im Vorstand niederlegte, sind wichtige Figuren der Vergangenheit nicht mehr an Bord. Es liegt nun am neuen Coach Ronny Dokter gemeinsam mit der erfahrenen Mannschaft den Aufwärtstrend aus den letzten Spielen der Hinrunde aufzunehmen und die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einzufahren.

Kausche in der Kreisoberliga angekommen

Die ambitionierten Kauscher dürften mit dem Verlauf ihrer ersten Kreisoberliga-Saison absolut zufrieden sein. Als Neuling rangiert man aktuell auf Platz sieben und damit im gesicherten Mittelfeld. Das Spiel der Rand-Drebkauer lebt vor allen Dingen von der Offensive, wo man mit Hinz, Faber und Helbig sehr gute Qualität aufweisen kann und für entsprechende Torgefahr sorgt. Sollte in der Defensive noch mehr Stabiltät Einzug halten, ist auch in der Rückrunde die ein oder andere Überraschung möglich. Personell darf es allerdings nicht zu viele Ausfälle geben, denn die Spielerdecke ist nicht ganz üppig. Der Rückrundenauftakt gegen die Wacker-Reserve aus Ströbitz könnte schon ein richtungsweisendes Spiel für die Mannschaft von Trainer Heiko Stephan sein.

Schorbus unverwüstlich

Wer die Blau/Weißen aus Schorbus abschreibt, wird jedes Jahr eines besseren belehrt. Wie immer galt die Mannschaft von Coach Andreas Richter auch diesmal zum Kreis der abstiegsgefährdeten Teams. Doch vor allen Dingen eine starke Endphase in der Hinrunde mit nicht unbedingt zu erwartenden Siegen über Saspow, Kahren und Kunersdorf ermöglichten den Sprung auf Tabellenplatz zehn. Dieser bildet somit ersteinmal eine solide Ausgangsposition für die Rückrunde, wobei man immer auch ein Auge auf die hinter den Schorbusern stehenden Mannschaften richten sollte. Sollte die Crew um die Routiniers Matthias Geppert und Christian Tischer staibil bleiben und von größeren Ausfällen verschont bleiben, sollte der Klassenerhalt in der Kreisoberliga auch diesmal machbar sein.

Leuthen wacht spät auf

Die Leuthener kamen schwer in die Gänge. Nach den ersten Spielen fanden sie sich auf den Abstiegsplätzen der Kreisliga wieder. Mitte der Hinrunde zog so etwas wie Stabilität ein, so dass man sich nach und nach aus der unmittelbaren Abstiegszone befreien konnte. Aktuell rangieren die Blau/Gelben auf Platz 8. Sollte daraus noch mehr werden, mus vor allen Dingen mehr Sicherheit in die Defensive einziehen, wo man in vielen Begegnungen sehr anfällig wirkte. Ein großes Problem sind natürlich auch die ständigen Wechsel in der Aufstellung, wo in der Hinrunde zu wenig Konstanz vorhanden war. Perspektivisch spielt sicherlich auch das Alter bei dem ein oder anderen Spieler eine Rolle, worauf die Leuthener in Zukunft Antworten finden müssen.

Borussen wollen zurück zu alter Stärke

Die traditionsreichen Welzower Borussen wollen nach dem Sturz in die I. Kreisklasse und damit fast in die Bedeutungslosigkeit, wieder Schritt für Schritt den Weg aus dem sportlichen Tal beschreiten. Mit einigen Neuzugängen vor der Saison konnte man sich stabilsieren und hat als Tabellenvierter mit nur drei Punkten Rückstand auf die Spitze noch alle Möglichkeiten, in das Aufstiegsrennen einzugreifen. Der ein oder andere Patzer verhinderte dies schon in der Hinrunde. Das Team um den erfahrenen Kapitän Toni Richter sollte in der Lage sein, die Weichen wieder in Richtung erfolgreichere Zukunft im Welzower Fußball zu stellen.

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