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Fussballteams der Region im Zwischenfazit

Fussballteams der Region im Zwischenfazit

veröffentlicht: 08.11.2018

Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 2017/18 ist im vollen Gange

Zwischenfazit zum Abschneiden der Fußballvereine aus der Region

Die Vereine aus unserer Region haben inzwischen wieder das Training aufgenommen und bereiten sich intensiv auf die Rückrunde der Saison 2017/18 vor. An dieser Stelle werfen wir einen Blick auf den Zwischenstand in den jeweiligen Ligen. In der Landesklasse-Süd liegen die Alemannen aus Altdöbern aktuell auf Tabellenplatz Zehn. Vier Siegen und einem Unentschieden stehen acht Niederlagen gegenüber. Den Lila/Weißen gelang es noch nicht, an die sehr guten Leistungen der Vorsaison anzuknüpfen. Gleichwohl bildet die aktuelle Punktezahl ein solides Fundament, um nicht noch in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Neben Routinier und Torwart Steffen Blaske waren einmal mehr Florian Franke und Sebastian Läser wichtige Stützen der Mannschaft. Mit dem Nachholspiel gegen den Ortsnachbarn aus Drebkau starten die Alemannen am 17.Februar 2018 in das neue Jahr. Eine Woche später ist die Briesker Reserve zu Gast. Zwei gute Gelegenheiten, um mit Punktgewinnen die Weichen auf ein erfolgreiches Frühjahr zu stellen.

Diese Spiel in Altdöbern ist auch für den SV Einheit Drebkau von großer Wichtigkeit. Fünf Punkte sowie ebenso viel erzielte Tore sind bisher die magere Ausbeute der Grün/Weißen. Langjährige Leistungsträger wie Daniel Madajczyk, Christian Holling, Martin Brauer, Andy Haiasch oder der Langzeitverletzte Dennis Wietasch konnten nicht adäquat ersetzt werden. Das dennoch Potenzial in der Mannschaft steckt, bewies sie beim Heimsieg gegen den Spremberger SV. Da die vor Einheit platzierten Mannschaften noch in Sichtweite sind, ist das Unterfangen Klassenerhalt durchaus noch realistisch. Dazu sind allerdings mehr Konstanz und vor allen Dingen deutlich mehr Tore notwendig. Spieler wie Manuel Rehn oder Stefan Schicktanz haben in den vergangenen Jahren oft genug bewiesen, dass sie wissen, wo das gegnerische Tor steht. Sollten vor allen Dinge die erfahrenen Spieler wieder zu ihrem Leistungsvermögen zurückfinden, könnte die Saison doch noch eine positive Wendung erleben, aber eben nur dann.

In der Kreisoberliga kämpfen die SG Kausche und Blau/Weiß Schorbus mit unterschiedlichen Ausgangspositionen. Die Kauscher unter ihrem neuen Trainer Peter Wöhler haben sich im Mittelfeld der Tabelle etabliert. Die Mannschaft wurde in den letzten Jahren zielgerichtet verstärkt und hat sich inzwischen zu einer festen Größe in der Liga entwickelt. Die Rand-Drebkauer wurden von einigen Experten auch schon als ein Mitfavorit für das Titelrennen angesehen. Doch dazu fehlte dem Team insgesamt die Konstanz in der Hinrunde. Der augenblickliche Platz Acht spiegelt insgesamt realistisch das Niveau der Mannschaft zur Zeit wieder, aus der die beiden Mittelfeldmotoren Marcel Hinz und Stephan Faber herausragen. Sollte mehr Stabilität in den Spielen Einzug halten, ist den Kauschern durchaus noch ein Sprung in der Tabelle zuzutrauen.

Blau/Weiß Schorbus kämpft auch in diesem Jahr wieder um den Klassenerhalt. Aktuell liegen die Blau/Weißen auf dem zwölften Tabellenrang und haben sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Mit Paul Blumberg-Köhler, der aus Kolkwitz kam, haben sich die Schützlinge von Trainer Ronny Richter in der Winterpause auf der Torhüterposition verstärkt. Aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre sollten die Schorbuser auch in diesem Jahr gewappnet sein und die notwendigen Punkte einfahren. Vieles wird allerdings nach wie vor davon abhängen, welche Impulse die Routiniers Matthias Geppert und Christian Tischer der Mannschaft verleihen.

In der Kreisliga ist der SV Leuthen/Oßnig ebenfalls in den Abstiegskampf verwickelt. Anhaltende Personal- und Besetzungssorgen zwangen die Blau/Gelb immer wieder zum Improvisieren. Von Konstanz oder Stabilität waren die Leuthener oft weit entfernt. Es wird einiges an Steigerung notwendig sein, um nicht völlig nach unten zu rutschen. In erster Linie werden es wohl wieder die Routiniers richten müssen, denn jüngere Spieler drängen sich aktuell nicht gerade auf.

In der I. Kreisklasse Süd rangieren die Borussen aus Welzow aktuell auf Platz zwei. Hinter den wieder erstarkten Laubsdorfern haben sich die Schwarz/Gelben ein gute Ausgangsposition im Aufstiegsrennen geschaffen. Viel wird davon abhängen, wie die Welzower die Spiele gegen die unmittelbaren Kontrahenten gestalten. Für den traditionsreichen Verein aus der Scholz-Kampfbahn wäre der Aufstieg ein wichtiges Aufbruchsignal, um an einstige Erfolge zumindest wieder annähernd anknüpfen zu können.

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