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Blick auf das aktuelle Fußballgeschehen in der Region

Nicht alle Träume gingen bisher in Erfüllung

Beim Blick auf das aktuelle Fußballgeschehen in unserer Region fallen die Zwischenfazits nach etwa einem Drittel der Saison 2017/2018 recht unterschiedlich aus. In der Landesklasse behaupten sich die Alemannen aus Altdöbern auf Platz zehn. Nach einer Durststrecke gewann man am 9. Spieltag beim Spremberger SV überraschend mit 3:1. Wie im Vorjahr sind es vor allen Dingen Steffen Blaske im Tor, sowie Florian Franke und Sebastian Läser, die dem Spiel der Lila/Weißen ihren Stempel aufdrücken. Nach unten hin haben die Altdöberner aktuell genügend Luft, um relativ entspannt den nächsten Aufgaben entgegenzusehen. Völlig anders stellt sich die Sitaution beim Nachbarn in Drebkau dar. Die Grün/Weißen, die im vergangenen Jahr einen personellen Schnitt vollzogen hatten und bei denen einige Leistungsträger wie Madajczyk oder Holling nicht mehr zur Verfügung stehen und andere wie Wietasch oder Wust verletzungsbedingt lange ausfallen, tun sich erwartungsgemäß sehr schwer in der laufenden Saison. Nur ein magerer Punkt aus neun Spielen und zwei erzielte Tore versprühen aktuell nicht viel Optimismus. Dennoch hat es Einheit auch in früheren Jahren verstanden, sich aus Krisen immer wieder zu befreien. Noch ist es nicht zu spät, aber auf dem Punktekonto sollte langsam aber sicher Zuwachs zu verzeichnen sein.

In der Kreisoberliga hinken die hochgehandelten Kauscher etwas ihren Erwartungen hinterher. Nach dem Trainerwechsel zu Peter Wöhler sahen viele Experten die Rand-Drebkauer sogar als Geheimfavoriten in der Liga. Doch unnötige Niederlagen vor allen Dingen in den ersten Spielen führten dazu, dass die Kauscher sich zunächst im unteren Tabellendrittel wiederfanden. Mittlerweile steht man auf Platz neun. Die kommenden Spiele werden zeigen, wohin die weitere Reise führen wird. Für den Kampf um die oberen Tabellenplätze dürfte allerdings der Abstand schon zu groß sein.

Blau/Weiß Schorbus steht aller Voraussicht erneut vor einer schwierigen Saison. Nur über viel Kampfgeist und Zusammenhalt wird es gelingen, sich in den nächsten Spielen erfolgreich dem Abstiegskampf zu stellen. Vor allen Dingen in der Defensive muss mehr Stabilität Einzug halten, um am Ende der Saison wieder erfolgreich zu sein. Nur Christian Tischer und Matthias Geppert allein werden es nicht richten können.

In der Kreisliga konnte der SV Leuthen am 9. Spieltag durch einen Heimsieg gegen den FSV Spremberg seine vorherige Talfahrt stoppen. Dennoch müssen die Leuthener, aktuell auf Platz 13 liegend, aufpassen, nicht noch weiter in den Abstiegskampf hineinzugeraten. Dazu ist vor allen Dingen mehr personelle Konstanz an den jeweiligen Spieltagen notwendig.

In der 1. Kreisklasse-Süd nehmen die traditionsreichen Borussen aus Welzow einen neuerlichen Anlauf, um den Sprung in die Kreisliga zu schaffen. Platz zwei bietet ihnen aktuell dazu alle Möglichkeiten. Sollte es gelingen, unnötige Patzer zu vermeiden und konstant bis zum Ende der Saison aufzutreten, ist den Welzower der Aufstieg durchaus zuzutrauen.

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